Personalbeschaffung mit KI im Jahr 2021: Der ultimative Personalwesen-Leitfaden für künstliche Intelligenz

John Deal

Durch Vorzüge wie Effizienz, Personalisierung und datengestützte Entscheidungsfindung beweist die Künstliche Intelligenz (KI) ihren Nutzen für Recruiting-Teams.
 

Laut SHRM nutzen bereits 88 Prozent der Unternehmen auf der ganzen Welt in irgendeiner Form KI im Personalwesen.
 

KI hat nicht nur die Beziehung zwischen Mensch und Technologie verändert, sondern auch die Rolle der Personalabteilungen bei der Gewinnung, Einbindung und Entwicklung von Talenten.
 
Die Belegschaft von heute beginnt, die Leistungsfähigkeit von KI zu verstehen. Gespräche über KI-gesteuerte Technologien können jedoch im Einstellungsprozess verwirrend sein, selbst für erfahrene HR-Experten. 
 
„Der ultimative Leitfaden zu künstlicher Intelligenz in Personalbeschaffung“ (The Definitive Guide to Artificial Intelligence for Recruiting) wurde mit dem Ziel erstellt, dem Thema die Komplexität zu nehmen, Klarheit über die Rolle von KI beim Recruiting zu schaffen und leicht verständliche Informationen über die positiven Auswirkungen von KI auf Personalabteilungs- und Talentakquise-Teams (und damit auf das gesamte Unternehmen) anzubieten. 

 
Dieser Leitfaden wird Ihnen helfen: 

  • KI und ihre Auswirkungen auf die Talentgewinnung besser zu verstehen.
     
  • Die Vorteile von KI zu nutzen, um wichtige Herausforderungen bei der Personalbeschaffung zu meistern.
     
  • Wesentliche KI-gestützte Technologien zu entdecken, die Recruiter:innen – und Bewerber:innen – das Leben leichter machen werden.
     
  • Ein Blick in die Zukunft zu gewinnen, um zu verstehen was KI für Recruiter:innen bereithält.
     

Folgendes werden wir behandeln:

 

 

Was bedeutet KI für das Recruiting?

Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die Wissenschaft, Maschinen so zu trainieren, dass sie menschenähnliche Aufgaben ausführen können, um bestimmte Funktionen zu automatisieren. KI wird zum Beispiel in vielen Branchen dazu eingesetzt, große Datenmengen schnell zu verarbeiten und dabei Effizienz, Genauigkeit und Produktivität zu verbessern. Vereinfacht ausgedrückt ist KI eine Art der Automatisierung, die es uns ermöglicht, große, komplexe und wiederholbare Probleme zu lösen und dabei hochwertige Ergebnisse zu erzielen.
 

Auf das Recruiting können ähnliche Möglichkeiten zur Automatisierung sowie deren Vorzüge angewandt werden. Automatisierung eignet sich vor allem für sich wiederholende, zeitintensive Tätigkeiten wie Screening, Sourcing und Terminplanung.
 

KI-gestützte Technologie dient dazu, zeitaufwändige und manuelle Prozesse zu beschleunigen, damit sich Recruiter:innen auf andere wesentliche Aufgaben konzentrieren können. Im Gegensatz zur Annahme vieler Menschen, dient KI nicht dazu, menschliche Recruiter:innen zu ersetzen.

KI im Recruiting ermöglicht es Talentakquise-Teams passive Kandidaten zu entdecken und datengestützte Erkenntnisse zu gewinnen, die zur Entscheidungsfindung und zu besseren Ergebnissen führen, z. B. in Bezug auf die Qualität der Stellenbesetzung. KI-Recruiting-Tools können dabei helfen, die richtigen Jobs an die richtigen Bewerber:innen zu vermitteln, die richtigen Bewerber:innen an die richtigen Personalvermittler:innen,usw. und letztlich die für das Unternehmen richtigen Teams aufzubauen.

 

Der Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen

Die Begriffe Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML) werden oft synonym verwendet, doch gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen diesen beiden Konzepten: ML ist ein Teilbereich der KI. Für Recruiter:innen ist die Kenntnis der grundlegenden Unterschiede hilfreich für ihre Arbeit.
 

Während KI es Maschinen ermöglicht, Entscheidungen zu treffen und komplexe Probleme zu lösen, ist ML der Prozess, der Maschinen „intelligent“ werden lässt, indem man sie mit Datensätzen und spezifischen Beispielen füttert. Mithilfe dieser Informationen können die Maschinen lernen, Nuancen und Muster zu erkennen, anhand derer sie dann fundierte Entscheidungen treffen.
 

Im Wesentlichen ist ML das Trainingsverfahren, während KI die Wissenschaft und Technik der Anwendungen und Innovationen ist, die durch ML ermöglicht werden.
 

KI untersucht Möglichkeiten, intelligente Maschinen zu bauen und zu schulen, damit sie Probleme lösen können. ML hilft Recruiter:innen, effizienter zu werden, indem es Berechnungen durchführt, Muster erkennt und Abweichungen ermittelt.

 

Warum ist KI für das Recruiting wichtig?

Im Großen und Ganzen ermöglicht KI-gesteuerte HR-Technologie eine Steigerung der Effizienz durch die Automatisierung mühsamer Aufgaben, sodass sich Recruiting-Teams stärker auf strategische und übergeordnete Ziele konzentrieren können. Wenn man KI richtig einsetzt, dann fügt sie sich unauffällig in den Hintergrund ein und steht unterstützend zur Seite. Es ist auch wichtig zu beachten, dass KI als Assistent oder Berater für Recruiter:innen betrachtet werden sollte – sie ersetzt nicht den Bedarf an menschlicher Interaktion.

KI setzt sich im Recruiting immer mehr durch und gleichzeitig wird der Markt immer wettbewerbsintensiver. Im Zuge der COVID-19-Pandemie wird prognostiziert, dass die Nachfrage nach Top-Talenten steigen wird. Talent-Acquisition-Führungskräfte stehen demnach vor der Aufgabe über die Integration von KI-gestützter Rekrutierungssoftware nachzudenken, um in einem Umfeld zu bestehen, in dem schnelleres und intelligenteres Arbeiten unabdingbar ist.

KI-Tools können zudem dazu beitragen, dass bessere Ergebnisse für die Talent-Akquise erzielt werden können, da sie eine hochgradige Personalisierung sowie Datenerkenntnisse bereitstellen.

KI + Automatisierung

Personalvermittler:innen stehen ständig vor der Herausforderung, mit weniger mehr erreichen zu müssen. KI-gestützte Tools sind in der Lage, viele der mühsamen und sich wiederholenden Aufgaben zu optimieren, die einen großen Teil der Arbeitszeit beanspruchen.
 

  • Sourcing: Identifizieren Sie die bestgeeigneten Kandidat:innen durch Matching- und Scoring-Funktionen
     
  • Screening: Bewerten und stufen Sie Kandidat:innen anhand von vordefinierten Kriterien ein
     
  • Terminplanung: Mithilfe von Chatbots und Kalenderintegrationen können Sie die optimalen Zeiten für Vorstellungsgespräche und andere Treffen finden und vereinbaren
     

Laut dem Recruitment Automation Report von Dice verbringen viele Personalvermittler:innen bis zu 30 Stunden pro Woche mit der Sichtung von Lebensläufen. TA-Führungskräfte geben an, dass eine der größten Herausforderungen darin besteht, aus einem großen Pool von Bewerber:innen die am besten qualifizierten Kandidat:innen herauszufiltern.

KI + Personalisierung

Wie können Sie für talentierte Mitarbeiter:innen außergewöhnliche Erfahrungen schaffen und ihnen helfen, ihre Ziele schneller zu erreichen? Stellen Sie über den gesamten Talent Lifecycle hinweg maßgeschneiderte Inhalte bereit. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick:
 

  • Bewerber:innen: KI ermöglicht individualisierte Erlebnisse mit Job-Empfehlungen und dynamischen Inhalten, die auf ihrem Profil, ihrem Suchverlauf, ähnlichen Stellenangeboten, ähnlichen Personas und Standorten basieren.
     
  • Mitarbeiter:innen: KI bietet Ihren Mitarbeiter:innen die selben Individualisierungsfunktionen wie bei externen Bewerber:innen. Darüber hinaus bietet KI Karriereempfehlungen und vermittelt Stellenangebote aus dem Alumni-Netzwerk, früheren Arbeitgebern und dringend zu besetzenden Vakanzen.
     
  • Personalvermittler und Management: KI fördert einen personalisierten Bewerberpool mit passenden Fähigkeiten und Kompatibilitäten, sodass Personalvermittler:innen automatisch neue Talente entdecken und frühere aussichtsreiche Bewerber wiederentdecken.
     

KI + Datenerkenntnisse

Talentmanager haben schon lange mit der Qualität und Zuverlässigkeit von Daten zu kämpfen. Mithilfe von Erkenntnissen, die durch künstliche Intelligenz gewonnen werden, erhalten Personalvermittler:innen und Fachkräfte für die Talentgewinnung genau die Informationen, die sie benötigen, um die am besten geeigneten Talente noch schneller einzustellen:

  • Finden Sie neue Jobsuchende und entdecken Sie bereits vorhandene Bewerber:innen in Ihrer Pipeline wieder
     
  • Nutzen Sie Cloud-basierte Vorschläge
     
  • Verstehen Sie die Intentionen der Bewerber:innen
     
  • Erfassen Sie Trends in der Pipeline und sichten Sie dynamische Talentpools
     

Datenbasierte Erkenntnisse erlauben es Personalvermittler:innen auch, sich auf die Top-Kandidat:innen zu fokussieren, was die Zeit bis zur Einstellung und die Kosten pro Einstellung für das Unternehmen reduziert.
 

KI + Bekämpfung von Befangenheiten (Bias Control)

KI kann dazu beitragen, durch Vorurteile verursachte Verzerrungen im Einstellungsprozess zu reduzieren. Dies ist entscheidend für das Engagement einer Organisation für Vielfalt und Inklusion. Die Beurteilung der Eignung von Bewerber:innen stellt sicher, dass sie auf Grundlage ihrer Fähigkeiten und Erfahrungen und nicht auf Grundlage von demografischen Merkmalen geprüft werden.

 

Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf den Bedarf an KI im Recruiting?

Die COVID-19-Pandemie hat neues Bewusstsein dafür geschaffen, wie KI Recruiting-Teams dabei helfen kann, effizienter zu arbeiten und Top-Talente besser anzusprechen – trotz geringerer Ressourcen.
 

Die Pandemie brachte auch eine Reihe neuer Herausforderungen für die Arbeitswelt mit sich:
 

  • Virtuelle Einstellungsverfahren
     
  • Kleinere Recruiting-Teams
     
  • Erhöhter Bedarf an Neueinstellungen
     
  • Sich rapide wandelnde Ansichten von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen über die Art von Unternehmen, für die sie arbeiten möchten
     

Im Zuge der Bemühungen von Unternehmen um die Wiedergewinnung von Talenten erkennen HR- und Recruiting-Führungskräfte, dass Investitionen in KI-gesteuerte Technologieplattformen der Schlüssel sein werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und begehrte Fachkräfte zu gewinnen.

 

Welche Herausforderungen gibt es beim Einsatz von KI im Recruiting?

Bei der Implementierung von KI-Tools für das Recruiting sollten sich HR-Teams über die folgenden Herausforderungen im Klaren sein – und nach Möglichkeiten suchen, diese zu überwinden.
 

1. Daten für das System erhalten

Daten sind die Grundlage für eine effektive KI. Die Effektivität einer KI-gestützten Talent-Experience-Plattform hängt von der Qualität der Daten, die in sie einfließen, ab. Demnach ist die Auswahl der richtigen Plattform entscheidend.
 

Unternehmen sollten einen Technologiepartner wählen, dessen Plattform aus einem umfangreichen Netzwerk von Recruitern, Bewerbern, Mitarbeitern und Berufsrollen besteht, damit dieses die notwendige Datenmenge für eine wirkungsvolle KI liefert. 
 

Indem man die Nutzer dazu ermutigt, auf einer Plattform mit zentraler KI zusammenzuarbeiten, wird deren Nutzen erhöht.
 

2. Bias control 

Wenn man bedenkt, dass die Kontrolle von Befangenheiten ein Vorteil von KI ist, mag es kontraintuitiv erscheinen, dass sie auch eine Herausforderung darstellt.

Angesichts der Tatsache, dass die Kontrolle von Befangenheiten zu den Vorteilen von KI gehört, mag es kontraintuitiv erscheinen, dass dieses Feld auch eine Herausforderung darstellt. Ein KI-gestütztes System kann in der Tat auch jede menschliche Voreingenommenheit erlernen, die im Recruitingprozess vorkommt oder die durch Trainingsdaten in das System gelangt. So könnte das System beispielsweise eine Auswahl auf der Grundlage des akademischen Hintergrunds oder des geografischen Standorts eines Bewerbers treffen.

Top-Unternehmen vermeiden diese verursachten Fehlentscheidungen, indem sie sich für ein System entscheiden, das über ein umfassendes Framework zur Bias-Erkennung verfügt.
 

3. Zustimmung sichern

Wenn Veränderungen bevorstehen ergeben sich zwangsläufig Herausforderungen, auch wenn es um Technologien geht, die das Leben mit Sicherheit erleichtern. Recruiter:innen, die Angst vor der Automatisierung ihrer Arbeit haben, könnten bei der Einführung von KI zögern. Deshalb ist es wichtig, zu betonen, dass menschliche Interaktion und menschlich basierte Entscheidungsfindung für ihre Aufgaben unabdingbar sind.  
 

Im Vorfeld der Einführung sollten Führungskräfte Demos, Live-Schulungen und Gelegenheiten für Feedback anbieten und Change-Champions identifizieren, die dabei helfen können, Begeisterung für die Vorteile der neuen Technologie zu wecken. Um alle Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und für den Wandel zu begeistern, sind Change-Champions von zentraler Bedeutung. 

 

Welche KI-Tools gibt es für das Recruiting?

KI und maschinelles Lernen helfen Bewerber:innen, Personalvermittler:innen, Mitarbeiter:innen und dem Management auf ihrem gesamten Journey und ermöglichen es ihnen, ihre Ziele rasch umzusetzen. KI ermöglicht die folgenden Kernfunktionalitäten: Personalisierung, Suche und Insights.
 

Personalisierung liefert über den gesamten Talent-Lifecycle hinweg maßgeschneiderte Inhalte. KI ermöglicht auf den Karriereseiten von Unternehmen eine personalisierte Candidate Experience, indem sie auf der Grundlage des Profils eines Bewerbers, seiner Suchhistorie, ähnlicher Stellenausschreibungen und Standorte Jobempfehlungen und dynamische Inhalte bereitstellt.  
 

Die KI bietet Mitarbeiter:innen dieselben Personalisierungsfunktionen wie externen Bewerber:innen. Es werden individuelle Karrieremöglichkeiten und Jobempfehlungen aus ihren Netzwerken bereitgestellt. 
 

Für Recruiter:innen und Management ermöglicht die KI eine personalisierte Pipeline mit passenden Fähigkeiten und Kompatibilität, sodass Personalvermittler:innen automatisch neue Talente entdecken und frühere aussichtsreiche Bewerber wiederentdecken können. 
 

Die intelligente Suche auf einer Karriereseite liefert genaue und einschlägige Job-Ergebnisse, um Bewerber:innen zu helfen, den richtigen Job zu finden. Eine Suche, die irrelevante und unklare Ergebnisse liefert, führt für Unternehmen zu niedrigen Konversionsraten von Talenten. Stattdessen muss die Suche intelligent genug sein, um die Absicht und den Kontext der Anfrage der Bewerber:innen sowie die Beziehung zwischen einzelnen Wörtern zu verstehen. Diese Art von Suchfunktionalität ist auch als semantische Suche bekannt. Sie versucht, Sprache so zu verstehen, wie es ein Mensch tun würde. 
 

Die Fähigkeit, den richtigen Bewerber:innen den richtigen Job zuzuordnen, ist entscheidend, um Top-Talente zu gewinnen. KI ermöglicht Rechtschreibkorrektur, Wortvorhersagen sowie die Verarbeitung von Synonymen und Natural Language Processing, um die relevantesten Suchergebnisse zu liefern.
 

Konversationsfähige HR-Chatbots, die auf künstlicher Intelligenz basieren, helfen Menschen dabei, den am besten passenden Job zu finden - mit personalisierten Gesprächen, Interaktion, Jobsuche, Screening und Terminplanung. Der Phenom-Chatbot beispielsweise hat im Laufe von 12 Monaten 20 Millionen Kandidaten-Interaktionen erfasst. Dabei stützt er sich auf KI und maschinelles Lernen, um Talenten genaue und relevante Jobempfehlungen zu geben. 
 

Der Chatbot nutzt eine Master-Informationsdatenbank und verwendet sowohl natürliche Sprachverarbeitung als auch natürliches Sprachverständnis, um sicherzustellen, dass er die Absicht hinter der Frage eines Bewerbers versteht und korrekte Antworten liefert. Im HR-Bereich ist dies eine komplizierte Angelegenheit. Recruiter:innen stärken den Bot weiter, indem sie die Konversationen der Jobsuchenden analysieren und ihn mit zusätzlichen Antworten versorgen, die ihre Anfragen zufriedenstellen.
 

Actionable Insights bieten eine Bewertung der Eignung und des Engagements, die es den Teams ermöglicht, neue Bewerber zu entdecken, bereits vorhandene Bewerber wiederzuentdecken, Cloud-Lösungen zu nutzen, die Absichten der Bewerber:innen zu verstehen, Pipeline-Trends zu erhalten und dynamische Talentpools einzusehen. Dadurch haben Talentmanager nicht mehr so viel mit Datenqualität und -zuverlässigkeit zu kämpfen. 
 

Darüber hinaus können sich Recruiter:innen dank KI-gestützter Insights mehr auf die qualifiziertesten Bewerber:innen fokussieren und so die Zeit bis zur Einstellung und die Kosten pro Einstellung reduzieren. 
 

Wie kann KI Initiativen zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion unterstützen?

Viele Organisationen sehendie Implementierung von Strategien für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (DE&I Strategies) als höchste Priorität. Neue technologische Innovationen bieten die Möglichkeit, eine Belegschaft unterschiedlichster Kulturen, Normen und Perspektiven zu fördern und eine Gemeinschaft aufzubauen, in der sich jeder als gleichberechtigter Bestandteil des Teams fühlt. KI-basiertes Fit-Scoring kann Ihnen helfen, mit einer Vielzahl von leistungsstarken Bewerber:innen in Kontakt zu treten, während KI-Insights Trends bei der Personalauswahl aufzeigen.  
 

Vielfalt bei der Einstellung ist kein KI-Problem. KI wird es niemals schaffen, Vielfalts- und Inklusionsprobleme zu lösen. Vielfalt und Inklusion sind das Ergebnis von Bewusstseins- und Transparenzkonflikten.
 

KI wird dazu beitragen, Bewusstsein und Transparenz zu schaffen, da Führungsteams, Personalvermittler, Talentmanager und Mitarbeiter darin unterstützen werden, Verbesserungspotenziale dort aufzuzeigen, wo das menschliche Gehirn möglicherweise durch Vorurteile geprägt sein könnte.
 

Dies erfordert zunächst, dass Unternehmen verstehen, welche Personalbeschaffungsziele sie verfolgen. Im nächsten Schritt informiert KI das Unternehmen darüber, welche Kandidat:innen zum Erreichen dieser Ziele beitragen werden und, was noch wichtiger ist, welche Maßnahmen oder Aktivitäten uns dabei helfen, diese Kandidate:innen zu finden, anzusprechen, zu prüfen und einzustellen.
 

KI arbeitet im Hintergrund, um Erkenntnisse, Trends und ideale Kandidat:innen zu identifizieren und diese Daten dann zur richtigen Zeit an die richtigen Personen mit den richtigen Erfahrungen weiterzuleiten. KI übernimmt auf diese Weise quasi die Funktion einer Taschenlampe und beleuchtet Chancen über den gesamten Talent Lifecycle hinweg.

 

Wie wird KI die Rolle des Recruiters verändern?

Seien Sie versichert, dass KI den Menschen unterstützt – trotz der allzu verbreiteten Befürchtung, dass Maschinen den Menschen bei der Arbeit ersetzen werden.
 

Stattdessen sollte man die Zukunft der KI im Recruiting eher als menschenzentrierten Ansatz beschreiben, der KI zur Verbesserung der Arbeitsleistung nutzt. KI fungiert als unverzichtbarer Assistent, ohne den Sie nicht mehr leben können werden – der niemals vergisst, was ihm „gesagt“ wurde. Im Grunde genommen ermöglichen KI und Automatisierung den Recruiter:innen, sich weiterzuentwickeln.
 

KI kann Personalverantwortlichen dabei helfen, schnellere und effektivere Entscheidungen zu treffen, und sie dabei von eintönigen sowie logistischen Aufgaben befreien. Durch bessere Erkenntnisse und mehr verfügbarer Zeit wird der weiterentwickelte Recruiter in die Lage versetzt:
 

  • Proaktiver zu handeln. Anstatt einfach nur offene Stellen zu besetzen, wird KI Recruitern die notwendigen datenbasierten Erkenntnisse – und ausreichend Zeit – geben, um strategische Einstellungsverfahren anzuwenden. 
     
  • Sich auf den Aufbau von Beziehungen zu konzentrieren. Da mehr Zeit zur Verfügung steht, können sich Recruiter:innen auf die Top-Kandidat:innen fokussieren. Außerdem kann die Eignung und Chance weitaus besser als nur mittels Screening des Lebenslauf bestimmt werden.  
     
  • Sich besser mit Personalleitern abzustimmen. Recruiter:innen nutzen KI-gesteuerte Grafiken, die KPIs, wie z. B. die Einstellungsqualität, anzeigen, um die Personalleiter über die Ergebnisse zu informieren.  
     
AI & The Evolved Recruiter Graphic

 

 

Ein Überblick über den Einsatz von KI im Recruiting

Auf der ganzen Welt haben HR-Teams ihre Personalstrategien angepasst, um beispiellosen Wandel zu bewältigen – doch eines ist sicher: Technologie ist für den Erfolg von Teams, Organisationen und Millionen von Arbeitnehmern auf der Suche nach dem richtigen Job unerlässlich.
 

Künstliche Intelligenz ist in der Lage die Talent Experience auf beeindruckende Weise zu unterstützen – wobei wir gerade erst kurz davor stehen, das gesamte Potenzial dieser Technologie zu nutzen. Jetzt ist es an der Zeit KI zu nutzen und sie im Hintergrund arbeiten zu lassen, damit wir uns auf das konzentrieren können, worauf es wirklich ankommt: den Aufbau sinnvoller Beziehungen zu unseren Bewerber:innen und Mitarbeiter:innen. 
 

  • Im Recruiting dient KI dazu TA-Teams die Möglichkeit zu bieten effizienter zu arbeiten und Top-Talente zu gewinnen.
     
  • Zu den Vorteilen gehören eine leistungsstarke Automatisierung, Erkenntnisse, die eine stärkere Personalisierung und Entscheidungsfindung ermöglichen, sowie die Kontrolle von Vorurteilung zur Förderung von Vielfalt und Inklusion.
     
  • Zu den Herausforderungen gehören die Gewährleistung, dass das System mit qualitativ hochwertigen Daten gefüttert wird, die Akzeptanz der Benutzer:innen sichergestellt wird und bestehende Vorurteile nicht in das System eingespeist werden.
     
  • Zu den KI-gestützten Recruiting-Tools gehören personalisierte Jobempfehlungen und -inhalte, intelligente Suchen, Chatbots, Fit- und Engagement-Scoring, Insights und Kandidatenfindung. 
     
  • Durch KI wird sich die Rolle des Recruiters weiterentwickeln, da mehr Zeit für den Beziehungsaufbau und proaktive Einstellungsstrategien verfügbar wird und die Erkenntnisse für die Schulung von Personalleitern genutzt werden können.
     
  • COVID-19 hat das Interesse an KI erhöht, da Unternehmen sich an die veränderten Arbeitsplatzbedingungen und die neue Denkweise der Bewerber:innen anpassen und sich dabei verstärkt auf Technologie verlassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und für die Zukunft der Arbeit zu planen.
     


Die Talent Experience mit Phenom KI verbessern

Indem es Milliarden von Datenpunkten und Millionen von Interaktionen von Bewerber:innen, Personalvermittler:innen, Mitarbeiter:innen und Managern miteinander verbindet, ist Phenom KI in der Lage, Bewerber:innen dabei zu helfen, Jobs schneller zu finden, Personalvermittler:innen bei Talent-Pipelines zu prognostizieren, Mitarbeiter:innen Karrierewege aufzuzeigen und dem Management zu helfen, Recruiting- und Bindungsstrategien zu optimieren. Möchten Sie mehr erfahren? Erleben Sie Phenom KI in Aktion – fordern Sie noch heute Ihre Demo an!

 

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